Die Linke NRW bekräftigt Nein bei Ratsbürgerentscheiden zu Olympia in NRW
Kurz vor Abschluss der Ratsbürgerentscheide zur Ausrichtung der Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 in 17 Kommunen in NRW ruft Die Linke NRW erneut dazu auf, bei dem Entscheid mit Nein zu stimmen.
Der stellvertretende Landessprecher der Linken in NRW, Nils Böhlke, erklärt dazu: „In den letzten Wochen hat die Landesregierung vor allem eins deutlich gemacht: Sie kann viel Geld für eine breite Werbekampagne in die Hand nehmen, aber ein vernünftiges Konzept für Olympische Spiele in NRW gibt es nach wie vor nicht. Es ist nicht erkennbar, dass etwas für baufällige Brücken, lückenhafte Verkehrsinfrastruktur, sanierungsbedürftige Turnhallen und marode Sportstätten getan werden soll. Stattdessen setzt die Landesregierung mit den Olympischen Spielen auf kurzfristige Eventpolitik, deren Kosten nicht kalkulierbar sind und von der nur das IOC sicher profitieren wird. Die Linke NRW sagt Ja zum Sport, aber Nein zu Olympia in NRW. Wir wollen, dass die anvisierten Milliarden in die Infrastruktur investiert werden, damit alle Menschen in NRW jeden Tag pünktlich zur Arbeit oder zum Sportverein kommen können und Kinder und Jugendliche in gut ausgebauten Anlagen trainieren können, die dauerhaft den Menschen zur Verfügung stehen. In den letzten Wochen hat Die Linke NRW in Veranstaltungen, Infoständen und vielen Einzelgesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern für ein „Nein“ geworben und viel Unterstützung für unsere Position erhalten. Deshalb rufen wir auch in den letzten Tagen der Ratsbürgerentscheide dazu auf, mit ‚Nein‘ zu stimmen.“
Zahlreiche Argumente liefert die Partei auch auf einem eigenen Bereich auf ihrer Homepage: https://www.dielinke-nrw.de/start/themen/nolympia/
